Vorbewertung

Darüber zu entscheiden, welche Projekte mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet werden, ist bei der Fülle an vielversprechenden Einreichungen keine einfache Aufgabe. Der Jurysitzung geht daher ein Auswahlverfahren voraus, in dem die gestalterische und ökologische Qualität der Wettbewerbsbeiträge untersucht wird.

Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist werden alle Einreichungen in einer formalen Prüfung zunächst auf Vollständigkeit gesichtet. Gegebenenfalls werden in dieser Phase ergänzende Informationen angefordert. Die Projekte, die die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, werden zur Vorbewertung an ein Expert*innengremium weitergereicht. Dieses entscheidet darüber, welche Einreichungen sich für die nächste Wettbewerbsphase qualifizieren.

Das Expert*innengremium

Rund 50 Mitarbeiter*innen des Umweltbundesamtes schätzen die zu erwartenden positiven Umweltwirkungen der jeweiligen Beiträge ein. Damit ist das UBA nicht nur Initiator des Wettbewerbs, sondern auch wesentlich an der Qualitätsprüfung der Einreichungen beteiligt. Unterstützung erhalten die Umweltexpert*innen von den Mitgliedern des Beirates. Über 20 Vertreter*innen verschiedener Designdisziplinen und wissenschaftliche Sachverständige überprüfen, ob und in welchem Maße die hohen Gestaltungs- und Innovationsansprüche erfüllt werden.

Die Kriterienmatrix dient dem Expert*innengremium als Bewertungsgrundlage. Sie bildet die wichtigsten Merkmale für Ecodesign ab und wurde vom Internationalen Design Zentrum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt eigens für den Wettbewerb entwickelt. Den Bewerber*innen bietet sie eine Orientierung bei der Darstellung ihres Wettbewerbsbeitrages. Mehr über die Maßstäbe für gelungenes Ecodesign erfahren Sie auch in unseren Kurz-Interviews mit Lisa Cerny, Mitarbeiterin des UBA, und Mareike Gast, Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Lisa Cerny | Umweltbundesamt

Interview

Mareike Gast | Projektbeirat

Interview