Bewertungsverfahren und -kriterien


Die Prüfung und Bewertung der Einreichungen erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Innovationsgehalt, Gestaltungsqualität und Umwelteigenschaften stehen bei der Bewertung im Vordergrund. Auch Auswirkungen auf die Alltagskultur und das Verbraucherverhalten werden berücksichtigt. Dabei findet der gesamte Produktlebenszyklus von den Vorstufen der Produktion, über Fertigung, Distribution und Nutzung bis hin zum End of Life Beachtung.

Eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten Parameter für ökologisches Design entlang des Produktlebenszyklus bietet die von BMUB, UBA und IDZ gemeinsam entwickelte Kriterienmatrix. Sie dient als Grundlage bei der Bewertung und bietet den Bewerbern Orientierung bei der Darstellung ihres Wettbewerbsbeitrags. Die Kriterienmatrix ist nicht als Checkliste zu verstehen. Bei jedem Projekt sind andere ökologische Aspekte von Bedeutung. Es können daher nicht immer alle Punkte der Matrix abgehakt werden.

Der Bewerbungsbogen zur Einreichung enthält im Wesentlichen drei Fragen, die Auskunft über den Innovationsgrad, die Umweltentlastungen und die kommunikative Positionierung der Einreichung geben. Wichtig ist, den Innovationsgrad und die gestalterische sowie ökologische Qualität klar herauszustellen und die Unterschiede sowie Vorteile gegenüber dem Status quo darzulegen.

Hier finden Sie eine Vorschau des Bewerbungsbogens als Download:

1. Formale Prüfung


Nach dem Ende der Anmeldefrist werden zunächst alle Beiträge auf die Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen und auf Vollständigkeit überprüft. Sollten zusätzliche Informationen benötigt werden, werden diese bei den Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern angefordert.

2. Bewertung durch ein Expertengremium


Alle Wettbewerbsbeiträge, die die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und vollständig sind, werden an ein Expertengremium weitergereicht, das die ökologische und gestalterische Qualität anhand der eingereichten Unterlagen prüft und eine Vorauswahl aus allen Einreichungen trifft. Das Expertengremium setzt sich aus Fachleuten des Umweltbundesamtes und Mitgliedern des Beirats zusammen. Nach der Vorauswahl werden die für die nächste Wettbewerbsstufe zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, ihren Wettbewerbsbeitrag zur Präsentation bei der Jurysitzung einzureichen.

3. Jurysitzung


Die interdisziplinär besetzte Jury bewertet die Einreichungen und wählt in einem ersten Schritt die Nominierten aus. In einem zweiten Schritt werden die prämierten Einreichungen (aus dem Kreis der Nominierten) bestimmt. In jeder Kategorie können mehrere Preise vergeben werden.

Gefördert von


BMU
UBA

entwickelt und durchgeführt von


IDZ

Mit Unterstützung von


Beirat
Medienpartner

Bei Fragen


info@bundespreis-ecodesign.de


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